Frühgeborenen- und Herzversorgung am Klinikum Nord: CDU fordert positive Entscheidungen für die Region

Klare positive Entscheidungen für die Frühgeborenen- und Herzversorgung in der Region Bremen-Nord

Anlässlich bevorstehender Sitzungen des Aufsichtsrats des kommunalen Klinikverbunds Gesundheit Nord (GeNo) sowie der Gesundheitsdeputation fordern die nordbremischen CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Bettina Hornhues, Silvia Neumeyer und Rainer Bensch von der GeNo-Geschäftsführung sowie von der zuständigen Gesundheitssenatorin endlich „klare positive Entscheidungen für die Frühgeborenen- und Herzversorgung in der Region Bremen-Nord".

Bettina Hornhues, die bereits als Burglesumer Beiratsmitglied der vergangenen Legislaturperiode einen parteiübergreifenden Antrag zur Sicherstellung der Level 2- Frühgeborenenversorgung angestoßen hat, weist auf die Vielschichtigkeit der Frühchen-Versorgung hin: „Die Neonatologie des Klinikums Bremen-Nords bietet seit Jahren ein qualifiziertes Angebot in der Frühgeborenenversorgung für Bremen und für die gesamte Region an. Diese Kompetenz hat dazu beigetragen, dass sich das Klinikum mit seiner gesamten Bandbreite zu einem wichtigen Standortfaktor für den Bremer-Norden und weit darüber hinaus positiv entwickelt hat. Gerade in Zeiten, in denen einerseits die Geburtenzahlen ständig ansteigen und andererseits immer mehr Geburtskliniken im niedersächsischen Umland schließen, ist die hohe Kompetenz und Kapazität der Geburtshilfe zu erhalten und bedarfsgerecht auszubauen. So muss für die mittlerweile über 2000 Geburten im Klinikum Bremen-Nord eher noch über die Erweiterung der Kreißsäle nachgedacht werden, um der hohen Nachfrage weiter ein qualifiziertes Angebot zu ermöglichen. Hinzu kommt ein weiterer Punkt, den es zu bedenken gibt: Der Blick auf das Klinikum als Gesamtsystem! So sind Babys von Frauen beispielsweise mit Schwangerschaftsdiabetes und HELLP-Syndrom sowie anderen Schwangerschaftserkrankungen per Definition Frühgeborene, die eine Level II Versorgung benötigen - auch dann, wenn sie am errechneten Geburtstermin sind. Diese Schwangeren müssen am Klinikum Bremen-Nord auch in Zukunft entbinden können.“

Rainer Bensch als gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion erinnert an die in der Gesundheitsdeputation beschlossene wissenschaftliche Untersuchung zur Frühgeborenenversorgung, die zunächst bis Ende des Jahres 2020 und danach bis Ende Februar 2021 Ergebnisse liefern sollte. Bürgerinnen und Bürger sowie die nordbremischen Beiräte würden zudem dringend auf Antworten zur Herzversorgung warten. Bremen-Nord brauche, so die CDU-Abgeordneten abschließend, die bestmögliche medizinische Versorgung vor Ort.

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